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Wir demonstrieren gegen den von den USA und GB geführten Krieg gegen den Irak
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Weil die Zahl der Toten und Verletzten von Tag zu Tag steigt und sich eine humanitäre Katastrophe im Irak abzeichnet. Ähnlich wie beim Golfkrieg Anfang der 90er Jahre ist die Bevölkerung Hauptleidtragende des Krieges. Der damalige Krieg und seine Folgewirkungen haben laut Information der UNO einer Million Menschen das Leben gekostet.
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Weil die Begründungen der US-Regierung für den Krieg fadenscheinig sind. Die UN-Inspektoren haben bislang keine Massenvernichtungswaffen gefunden; außerdem sind die USA selbst die größten Besitzer von Massenvernichtungswaffen; sie und ihre westlichen Verbündeten haben das Regime von Saddam Hussein viele Jahre lang mit Waffen beliefert.
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Weil dieser Krieg einen Flächenbrand weiterer Konflikte im Nahen Osten entzündet, aber kein einziges Problem löst. Die große Mehrheit der Menschen in dieser Region lehnt diesen Krieg ab.
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Weil die tatsächlichen Ursachen für diesen Krieg darin liegen, diese Region politisch zu unterwerfen, damit die großen Erdölkonzerne Zugriff auf den Erdölreichtum dieser Region bekommen. Auch die europäischen Großmächte wollen sich dabei ein Stück der Beute sichern.
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Weil die Hauptprofiteure des Krieges die Rüstungsindustrien sind; Krieg dient als Vorwand, die Rüstungsausgaben in die Höhe zu schrauben und die Sozialausgaben zu senken.
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Weil die Wurzeln des
„Terrorismus“ nicht mit Krieg sondern nur mit einer Überwindung der extremen Ungleichheit von Arm und Reich auf unserem Globus bekämpft werden können.
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Weil Bomben keinen Frieden schaffen - das haben die Kriege gegen Jugoslawien und Afghanistan bewiesen.
Wir fordern:
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Sofortiger Stopp aller Kriegshandlungen!
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Sofortige Aufhebung der Sanktionen gegen den Irak!
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Keine Kolonisierung des Iraks durch die Großmächte!
Wir fordern von der österreichischen Bundesregierung, die Rolle eines aktiv neutralen Landes wahrzunehmen. Österreich muss endlich eine aktive Antikriegspolitik betreiben und
gemeinsam mit anderen Staaten in der UNO für die Durchsetzung dieser Forderungen eintreten.
Österreich darf den Krieg weder direkt noch indirekt unterstützen:
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Keine Durchfuhr und keine Überflüge für Soldaten und Kriegsgerät jeder Art.
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Rückzug der österreichischen Einheiten von
KFOR, SFOR; keine Beteiligung in Mazedonien; diese Militäreinheiten halten den Rücken frei für weitere Kriege und sichern die Inbesitznahme durch die EU im Windschatten der USA.
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Keine Zusammenarbeit mit den Militarisierern: Ausstieg aus der NATO-PfP und Rückzug aus den EU-Militärgremien Politisches und
Sicherheitspolitisches Komitee und Westeuropäische Rüstungsgruppe.
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Keine Soldaten, keine Waffen, kein Euro für die EU-Interventionsarmee.
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der Unterschriftenliste: [als PDF]
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