Deutschland auf dem Weg zur Weltmacht

Nach dem Krieg
Deutschland auf dem Weg zur Weltmacht

Berlin und der Nahe Osten

Vortrag und Diskussion mit Hans-Rüdiger Minow

Donnerstag, 5. Juni 2003, 19 Uhr
Universität Linz (Keplergebäude, Raum K034D), Altenberger Str. 69, A-4040 Linz

Was vor dem Irak-Krieg undenkbar schien, ist in aller Munde: Zwischen den europäischen Kernstaaten und den USA klafft ein Riss. Aus unverbrüchlichen Bündnispartnern sind Konkurrenten geworden - Konkurrenten bei der Jagd nach Bodenschätzen, Rivalen beim Wettkampf um die Macht.

Deutschland ist die stärkste ökonomische Kraft, die sich (gemeinsam mit Frankreich, teilweise auch mit Russland) in Europa gegen die USA stellt. Welche Motive bewegen Berlin, seinen wirtschaftlichen Einfluss um militärische Maßnahmen zu verstärken, die weltweite Einsätze ohne geografische Beschränkung vorsehen? Wie geht die deutsche Außenpolitik im Nahen Osten vor, dem Einfallstor für noch weiter gespannte Ambitionen, die bis nach China reichen?

Der Journalist und Buchautor Hans-Rüdiger Minow (Köln) hat sich wiederholt im Nahen Osten aufgehalten und ist im April von einer TV-Reise aus Syrien, Jordanien und Israel zurückgekehrt. Seine Analyse der deutschen Außenpolitik zeichnet ein beunruhigendes Bild ...

Zur Person

Hans-Rüdiger Minow studierte u. a. Geschichte in Tübingen, Paris und München. Er beendete seine Ausbildung an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin. Heute ist er Publizist, Regisseur und Drehbuchautor. Er arbeitet für den Westdeutschen Rundfunk und ist Preisträger der deutschen Akademie der darstellenden Künste.

VeranstalterInnen: Friedenswerkstatt Linz, KPÖ