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Aufruf der Werkstatt Frieden & Solidarität zur Demonstration am 21. Juni
2006 in Wien anlässlich des EU-USA-Gipfels |
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DEMONSTRATION Mittwoch, 21. Juni 2006, 17 Uhr Flugblatt [als PDF]
Aufruf der Werkstatt Frieden & Solidarität zur Demonstration am 21. Juni
2006 in Wien anlässlich des EU-USA-Gipfels Österreich führt derzeit die EU-Ratspräsidentschaft. In diesem Rahmen findet am 21. Juni 2006 das Gipfeltreffen EU-USA in Österreich statt. Dieses Gipfeltreffen ist von zwei Faktoren geprägt, die seit Jahren die globale politische Agenda dominieren: 1. Die US-amerikanischen und die EU-europäischen Eliten sind sich einig. Einig in der Absicht, über ein Regime des grenzenlosen Freihandels, der ungehemmten Kapitalmobilität, alles zu beseitigen, was ihrer globalen wirtschaftlichen und politischen Hegemonie im Wege steht. Sie sind sich einig in der Absicht, all jene Staaten, die sich diesem Kurs verweigern, militärisch zu bestrafen, diese ungerechten politischen und wirtschaftlichen Beziehungen mit militärischer Gewalt abzusichern. Der so genannte „Krieg gegen den Terror“ bildet das dünne Rechtfertigungsmäntelchen für diese Politik. 2. Die US-amerikanischen und die EU-europäischen Eliten sind erbitterte Gegner in der Frage, wer dabei die Nase vorne haben soll. Während die USA über ihre Kriegspolitik ihre hegemoniale Stellung zu verteidigen suchen, will die EU mit ihrer Währungspolitik und ihrer Gemeinsamen Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik diese Stellung erobern. Enorme Aufrüstungsprogramme diesseits und jenseits des Atlantiks sind zwingende Begleitmusik bei dieser Entwicklung. Die globalen wirtschaftlichen und politischen Beziehungen werden destabilisiert. Immer neue Kriege folgen in immer dichteren Abständen (Jugoslawien, Zentralafrika, Afghanistan, Irak). Bei der gemeinsamen Eskalation des Konflikts um das Atomprogramm des Iran hat man sich wieder zusammengefunden. Als besonders widerlich empfinden wir die Lage, in die uns die rückgratlose, verlogene, kurzsichtig eigennützige Politik der wirtschaftlichen und politischen Eliten Österreichs geführt hat. Anstelle einer eigenständigen auf Neutralität und internationaler Solidarität fußenden Politik wird eine Politik des Mitmarschierens und Mitkassierens betrieben. Wir rufen deshalb dazu auf, im Rahmen der Protestdemonstration am 21. Juni 2006 folgende Forderungen zu bekräftigen:
Wir fordern von der österreichischen Bundesregierung:
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