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Denn der
Menschheit drohen Kriege ... |
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Denn
der Menschheit drohen Kriege ... Präsentation der Broschüre gegen Euro-Militarismus mit Dr. Thomas Roithner Freitag, 21. Dezember 2001, 19 Uhr Seit
den politischen, wirtschaftlichen und militärischen Umbrüchen 1989 ist
die Welt nicht friedlicher geworden. „Denn der Menschheit drohen
Kriege ...“, diese Warnung
Brechts angesichts von Remilitarisierung und Aufrüstung vor 50
Jahren gewinnt heute wieder beklemmende Aktualität. Es ist am Beginn
des neuen Millenniums deutlich erkennbar, dass westliche Bündnisse ihre
außenpolitischen Orientierungen verändert haben. Dies trifft nicht nur
auf den Militärpakt NATO zu, der im völkerrechtswidrigen Angriffskrieg
gegen Jugoslawien wesentliche Grundorientierungen der Nachkriegsordnung
Europas in Frage gestellt hat. Seit den Verträgen von Maastricht 1992 entwickelt auch die Europäische Union politische und militärische Strukturen. Nur wenige Jahre nach Maastricht hat sich eine 60.000 Mann starke Interventionstruppe herausgebildet, die u. a. für Kampfeinsätze auf der ganzen Welt trainiert wird. Der über Jahrzehnte gültige Konsens internationaler Beziehungen – ein Mandat des UNO-Sicherheitsrates für militärische Maßnahmen – ist für das Führen von EU-Kriegen nicht mehr absolute Voraussetzung. „Denn
der Menschheit drohen Kriege...“ versucht, politische und militärische
Strukturen euro-atlantischer Sicherheitspolitik zu beleuchten und ergänzt
diese Analysen durch friedenspolitische Alternativen, die jenseits von
militärischen Drohgebärden, Kampf- und Interventionsstrukturen und
jenseits von aggressivem Faust- und Muskelspiel Denkmöglichkeiten
schaffen. Am 21.12. wird die Broschüre in der Friedenswerkstatt Linz präsentiert. Text: |