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Internationaler Aktionstag gegen Krieg und Besatzung |
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Heraus zum Internationalen Aktionstag gegen Krieg und Besatzung! Tafelmarsch Freitag, 19. März 2004,
16.30 Uhr Flugblatt/Plakat zur Bewerbung [als PDF] Demonstration: Samstag, 20. März 2004, 14 Uhr, Westbahnhof, Wien Am 20. März jährt sich der völkerrechtswidrige Angriff der USA auf den Irak. Die US-amerikanische Friedensbewegung ruft für diesen Tag zu einem weltweiten Antikriegstag auf. Das Europäische Sozialforum in Paris hat sich diesem Aufruf angeschlossen. Am 24. März vor fünf Jahren warfen unter Bruch aller völkerrechtlichen Vereinbarungen, die ersten Bomberflotten ihre tödliche Last über der Bundesrepublik Jugoslawien ab. Dieser Angriffskrieg wurde zur Sternstunde für Aufrüstung und Militarisierung diesseits und jenseits des Atlantiks. Seither gilt, alle Staaten sind vor dem Völkerrecht gleich, nur manche sind gleicher: Jene die über die größte wirtschaftliche und politische Macht verfügen, jene die über aggressionsfähiges militärisches Potential verfügen und bereit sind, es ohne Skrupel gegen Schwächere einzusetzen. Neoliberalismus, die Ungleichverteilung von Reichtum und Macht sind untrennbar mit kriegerischer Eskalation verbunden. Hauptleidtragende dieser kriegerischen Eskalationen sind die Menschen in den betroffenen Ländern:
Die Warnungen der Friedensbewegung, die Haltung der Mehrheit der Menschen in Amerika, Europa, auf der ganzen Welt, werden von den kriegslüsternen Eliten in den Wind geschlagen. Die Bilanz von Aufrüstung und kriegerischer Selbstermächtigung fällt ernüchternd aus:
Wir fordern deshalb den sofortigen Stopp aller Kriegshandlungen und die Beendigung aller Kolonialmissionen (Afghanistan, Balkan, Irak, Kongo, Palästina, Tschetschenien, u. a.). Die politische Führung Österreichs drängt unablässig danach, Österreich an Präventivkriegen und kolonialen Abenteuern zu beteiligen. Verteidigungsminister Platter sieht die Kolonialmissionen des Bundesheeres als indirekte Profitquelle für die österreichische Wirtschaft. Mit 600 Mann stellt Österreich mittlerweile ein bedeutendes Truppenkontingent im Kosovo. Wir fordern deshalb die Umsetzung der Forderungen des Friedensvolksbegehrens: Ja zur Neutralität! Keine Beteiligung an EU-Armee und NATO! Soziale Sicherheit statt Aufrüstung! OÖ. Plattform Stoppt den Krieg! |