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guernica 6/2005: EDITORIAL |
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Liebe Leserin, lieber Leser! Es wird immer schwieriger, die notwendige Anzahl an Unterstützungserklärungen für das Friedensvolksbegehren bis Ende 2005 zu sammeln. Alle, die die Forderungen des Friedensvolksbegehrens wichtig finden, aber bisher den Weg zum Gemeindeamt/Bezirksamt noch nicht geschafft haben, rufen wir noch einmal eindringlich auf: jetzt unterschreiben gehen - am 32. Dezember ist es zu spät (das gilt auch für jene, die das Friedensvolksbegehren im Jahr 2003 unterschrieben haben; siehe dazu die aktuellen Informationen auf Seite 8)! Denn mit dem Friedensvolksbegehren können wir ein öffentlich sichtbares Zeichen gegen die Militarisierung Österreichs setzen, die - im Konsens der vier Parlamentsparteien - im Eilzugstempo abläuft. An dieser Stelle auch der Hinweis auf zwei weitere Kampagnen der Werkstatt Frieden & Solidarität: 1. die Unterschriftenliste für einen freien Hochschulzugang auf Seite 9 und 2. die Petition für den Erhalt der Post im öffentlichen Eigentum auf Seite 13. Auch diese beiden Kampagnen brauchen Ihre Unterstützung! Wir haben auf Seite 12 unter die Lupe genommen, welche Interessen eigentlich in der ÖIAG, die für den Verkauf der VA-Tech und die drohende Privatisierung der Post verantwortlich ist, wahrgenommen werden? Ein erhellender Blick hinter die Kulissen ... Zum Schluss ein dringender Spendenaufruf, der diesmal eindringlicher als sonst ausfällt: Unsere zahlreichen Aktivitäten gegen die Militarisierung Österreichs und der EU belasten massiv unsere Finanzen. Um sie fortsetzen zu können, sind wir in erster Linie auf Spenden unserer SympathisantInnen angewiesen. Deshalb die Bitte: Unterstützen Sie auch durch einen finanziellen Beitrag unsere Friedensarbeit - mit beiliegendem Zahlschein oder direkt auf unser Konto: Konto 6274146, BLZ 34777, Raiffeisenbank Perg Und wie immer gilt: guernica abonnieren, für den Frieden engagieren!
Günter Reder |