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guernica 7/2005: EDITORIAL |
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Liebe Leserin, lieber Leser! 7.000 Menschen haben das Friedensvolksbegehren mit ihrer Unterschrift vor dem Gemeindeamt/Magistrat unterstützt. Sie waren und sind wesentlicher Teil einer Kampagne, die einen entscheidenden Beitrag zum Widerstand gegen die Unterordnung unter einen EU-Militarismus und für die bedingungslose Verteidigung der österreichischen Neutralität geleistet hat. Trotzdem reicht diese Anzahl nicht aus, um das Friedensvolksbegehren auch formell einleiten zu können. Der Widerstand bleibt jedoch lebendig. Wir rufen für den 4. Februar 2006 zu einer Aktionskonferenz in Linz unter dem Titel „Nein zum Europa der Konzerne und Generäle! Für ein neutrales, solidarisches und weltoffenes Österreich“ auf. „Die österreichische Ratspräsidentschaft darf nicht der Selbstbeweihräucherung einer selbstgefälligen PolitikerInnenkaste dienen. Wir brauchen eine nüchterne Bilanz, die auch vor der Frage nach der grundsätzlichen Sinnhaftigkeit der Mitgliedschaft in der Europäischen Union nicht zurückschreckt“, heißt es dazu in der Einladung zur Aktionskonferenz. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen (siehe Seite 8). Parallel läuft unsere
Petition für den
Erhalt der Post im öffentlichen Eigentum derzeit auf Hochtouren und wir
rufen alle auf, diese noch zu unterschreiben bzw. selbst Unterschriften
dafür zu sammeln: Damit die Post wirklich allen was bringt (siehe Zum Schluss ein dringender Spendenaufruf: Wir sind noch immer finanziell knapp bei Kasse. Wir sind in erster Linie auf Spenden unserer SympathisantInnen angewiesen. Deshalb die Bitte: Wer unsere friedens- und sozialpolitische Arbeit als wichtig erachtet, möge sie auch durch einen finanziellen Beitrag mit beiliegendem Zahlschein unterstützen oder direkt auf unser Konto: Konto 6274146, BLZ 34777, Raiffeisenbank Perg Und wie immer gilt: guernica abonnieren, für den Frieden engagieren!
Günter Reder |